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Posts

Es werden Posts vom Januar, 2016 angezeigt.

ZEIT.geschehen

Warning! Perception requires participation!


Bisher gab es hier im Tessin kaum Schnee, doch es ist kalt und so habe ich die Anregung der beiden charmanten Herren, die gerade bei mir zu Besuch sind, gerne wahrgenommen zum einen ein kleines Stück weiter in den Süden zu fahren, und zum anderen wieder ein wenig Kultur aufzunehmen.

Francis hatte mir mit wenigen Anrufen alles Notwendige schnell arrangiert und so dauerte es keine 2 Stunden bis wir im Auto saßen.
Nach der absolut überflüssigen zeitlichen Verzögerung zwischen Caslano und der Autobahnauffahrt Lugano, bedingt durch die der Tessiner Folklore zugehörigen Stauveranstaltung, waren wir schnell auf der Autobahn nach Mailand, um dort bei einem Kaffee und wenigen kurzen Blicken in die neuen Auslagen der Geschäfte, eine kleine Pause zu machen.
Nach einer weiteren kurzweiligen und höchst amüsanten Autobahnfahrt, war es auch an diesem Abend wieder wunderschön über die Via Forlanini, die Piazza Donatello und die Via Giuseppe Giusti das Four Seas…

«J'appelle Ange, celui qui porte la Lumière.»

Ephemere

Zwischenzeit 
Für die Weihnachtstage hatte ich eine Einladung von Dominique erhalten, in eines dieser hochgelegenen Bergdörfer in Graubünden, nach Juf, die höchst gelegene ganzjährig bewohnte Siedlung der Schweiz, dort wo wild romantische Natur und Wintersonne für Erholung in der Stille sorgen können. Dominique liebt solche besonderen Orte, was möglicherweise mit seiner beruflichen Tätigkeit zusammenhängt - er gestaltet professionell Erlebnisse - und da ist so ein Aufenthalt in der Einsamkeit ja die passende Form der Erholung. Ich wäre da seiner Meinung nach die ideale Begleitung, um sein Ansinnen nach Entspannung und stillem Hochgenuß zu vervollkommnen.
Eine Zusage zu einem solchen Ausflug, der sich abenteuerlich anhörte, zumal sich die Anfahrt in einem Merzedes-Benz G unterhaltsam gestaltet und uns ein hübsches Berghotel erwartet hätte, könnte sämtliche zauberhafte Ideen weihnachtlicher Sentimentalität auf den Punkt bringen, aber ich wollte Weihnachten nicht in einer Schneekugel ve…

«J'appelle Ange, celui qui porte la Lumière.»

ZEIT.geschehen

C’est la maladie, ma chère


Gerade bin ich zurückgekommen von meinem kleinen Ausflug und in einer, wie soll ich sagen, derangierten Verfassung. 
Gestern bin ich schnell mal rüber nach St.Moritz gefahren, denn Alexandre rief mich vormittags an und fragte, ob ich Lust hätte am Abend mit ihm und seinen Freunden ein Konzert im Hotel Laudinella zu besuchen. Klaviermusik von Beethoven, Schubert und Liszt.
Nach dem Konzert saßen wir noch ein wenig in der Bar beisammen und Alexandre war der Meinung es wäre doch schön, wenn ich die Nacht bei ihm und seinen beiden Freunden verbringen würde.


So ein vielversprechendes Angebot konnte ich natürlich nicht ablehnen und es kam mir entgegen, da ich wenig Lust verspürte in der Nacht gleich wieder ins Tessin zurückzufahren. Es ist doch schrecklich in diesen Tagen stets wieder mit dem unglückseligen Thema der illegalen Einwanderung konfrontiert zu werden. Wir reden immer mehr über jene lästigen und alles einnehmenden Personen, als über das Schöne: über Musik, B…

«J'appelle Ange, celui qui porte la Lumière.»