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Posts

Es werden Posts vom Februar, 2016 angezeigt.

Ephemere

The art of giving

Mitten im Winter öffnen sich in den feuchten Wäldern des Tessins an den Osthängen  kleine gelbe Blüten, die der Schlüsselblumen. Der Frühling soll wohl nicht mehr all zu fern sein. Aber in letzter Zeit waren Herzen angesagt. Blumen, Schokolade, Kuchen und sogar Salziges, Sushi, zeigten sich herzig. In schwarzen Plastikherzen aalten sich die kleinen lachsfarbenen- weiß-schwarzen  Häppchen. Alles, was Herz hatte ließ sich in diesen Tagen an Mann und Frau bringen. Dabei ist das herzförmige Symbol garnicht so harmlos, wie es daherkommt. Wer ein Mindestmaß an Phantasie überschreitet bleibt nicht bei der historischen Betrachtung von Feigen- und Efeublatt, als Sinnbild für die Langlebigkeit der  Herzensbindung haften, da spielt die pure Geschlechtlichkeit in Form und Farbe hübsch mit.

Leon ließ sich wohl auch davon inspirieren; er rief vor ein paar Tagen an, um mir zu erzählen, daß er mit seiner neuen Freundin ein Wochenende im Tessin verbringen will und fragte mich, ob ich n…

«J'appelle Ange, celui qui porte la Lumière.»

ZEIT.geschehen

Naked Truth

Auf meinem kleinen Schreibtisch stapeln sich die Bücher mit heraushängenden Einmerkern für die Stellen an denen es gilt noch einmal zu lesen, wie eine nicht mehr zu überblickende Anzahl meiner kleinen gelben Notizzettel mit allerlei Kurzgedanken und ich befürchte die Übersicht zu verlieren. In den vergangenen Jahren waren die etwas ruhigeren Tage des Januar stets eine gute Gelegenheit wieder eine gewisse Übersichtlichkeit herbeizuführen.

Doch in diesem Jahr komme ich irgendwie nicht dazu, bin ständig unterwegs oder habe liebe Gäste in meinem Haus und so bin ich gerade aus Paris zurückgekommen. Meine kleine, zärtliche Soubrette ist noch damit beschäftigt meinen kleinen Koffer wieder auszuräumen und die kleinen Teilchen wieder an ihren Ort zu bringen, die Wäsche für die Reinigung zu sortieren und die vielen Einkaufstüten, die ich mitbrachte in meine Zimmer zu bringen, wobei sie natürlich nicht widerstehen kann schon vorab einmal hineinzuschauen.

Wir waren eine illustre kleine G…

«J'appelle Ange, celui qui porte la Lumière.»

Ephemere

Carne vale!
Ich werde morgen wieder unterwegs sein, nach Luzern. Eric ist dort im Schloßhotel und würde gerne die Abendstunden zwischen Anregung - Entspannung und Sinnengenuß mit mir verbringen. Das bedeutet ein bißchen außergewöhnliche soin corporel. Dazu ist ein warmes Schaumbad mit einem Glas frischem Orangensaft genau das Richtige und eine feine Gelegenheit meinen Gedankenlaunen nachzugehen.

Mit den derzeit zu erwartenden karnevalistischen Aktivitäten würden wir auch in Luzern kaum Berührung haben, obwohl ja die eine oder andere folkloristische Veranstaltung durchaus ihren flüchtigen Reiz haben kann, wenn man nur schon an die heißen Nächte in Rio denkt. 

Das Luzerner Fastnachtstreiben, wie im Allgemeinen die Faschingsgepflogenheiten des Nordens, sind ja von eigener kultureller Prägung und für mich nicht mit dem Carnevale zu vergleichen. Die Zeit vor der katholischen Fastenzeit ausgiebig zu feiern, nebst der spielerischen Freude zur außergewöhnlichen Verkleidung sind ihre augenfälligs…

«J'appelle Ange, celui qui porte la Lumière.»